Übersetzung Deutsch - Ungarisch

Übersetzung Ungarisch - Deutsch

Ungarisch-Übersetzungen nach DIN 2345

Die hohe Kunst der Übersetzung

Übersetzung ist nicht gleich Übersetzung - und kein einzelner Übersetzer kann auf jedem Gebiet eine gute Fachübersetzung anfertigen. Unser großes Team von erfahrenen und professionellen Muttersprachlern ist jedoch dazu in der Lage, praktisch alle Fachgebiete abzudecken. Eine hohe Qualität der Übersetzung und absolute Termintreue sind für uns selbstverständlich.

 

Bitte senden Sie uns Ihren Text möglichst als Datei zu - wir erstellen Ihnen umgehend und kostenlos ein Angebot.

Unser Service-Telefon: freecall (0800) 110 10 90
Unsere E-Mail-Adresse:
ungarisch@sprachendienst.de

Wir bieten auch professionelle Übersetzungen aus dem Ungarischen in folgende Sprachen an:

Übersetzung Ungarisch   Englisch
Übersetzung Ungarisch   Deutsch
Übersetzung Ungarisch   Französisch
Übersetzung Ungarisch   Italienisch
Übersetzung Ungarisch   Spanisch
Übersetzung Ungarisch   Portugiesisch
Übersetzung Ungarisch   Niederländisch

Fordern Sie bitte hier unser Angebot an!

Achtung, Übersetzer-Kolleginnen und -Kollegen!
Wenn Sie an einer Zusammenarbeit interessiert sind und in unsere Übersetzer-Datenbank aufgenommen werden möchten, bewerben Sie sich bitte hier unter Angabe Ihrer Qualifikationen, Referenzen, Kapazitäten und Konditionen.

Ihre Daten werden garantiert nicht an Dritte weitergegeben.

Allgemeine Informationen zur Sprache Ungarisch:

 

I. Einführung

Die ungarische Sprache gehört zum ugrischen Zweig der zur uralischen Sprachfamilie zählenden finnougrischen Sprachen und wird auch Magyarisch genannt. Ursprünglich wurde die Sprache in den Gebieten östlich des Urals gesprochen. Heute ist es die Staatssprache Ungarns und wird auch in den angrenzenden Ländern von Minderheiten gesprochen. Ungarisch wird von etwa 9,5 Millionen Menschen in Ungarn gesprochen, von 1,8 Millionen in Rumänien, 600 000 in der Slowakei, 400 000 in Serbien, 160 000 in der Ukraine und 12 000 in österreich. Die ungarischen Dialekte ähneln sich sehr.

 

II. Merkmale

Wie alle finnougrischen Sprachen ist das Ungarische eine agglutinierende Sprache: Ein Wort besteht aus einem Stamm, an den ein oder mehrere Suffixe angehängt werden. Die meisten Suffixe folgen den Gesetzen der Vokalharmonie: Ein Stamm mit einem Hinterzungenvokal (z. B. á) verlangt nach Hinterzungenvokalen in den Suffixen (hát, "Rücken"; hátunk, "unser Rücken"; háton, "auf jemandes Rücken"); ein Stamm mit einem Vorderzungenvokal verlangt nach Vorderzungenvokalen in den Suffixen (hét, "Woche"; hetünk, "unsere Woche"; héten, "während ... Woche"). Das ungarische Alphabet, ein modifiziertes lateinisches Alphabet, das sich im 13. Jahrhundert n. Chr. herausbildete, weist folgende Digraphe auf: sz, cs, zs, ty, gy und ny. Die Vokallänge wird durch einen oder zwei Akute angezeigt: á, é, í, ó, ú, , ; die kurzen Vokale a, e, i, o, u, ö, ü tragen keine Akute. Die Betonung liegt auf dem ersten Vokal eines Wortes. An das Substantiv werden viele verschiedene Suffixe angehängt, um den Kasus zu markieren; daneben gibt es zwölf verschiedene Possessivsuffixe, z. B. zsebem, "meine Tasche"; zsebeim, "meine Taschen"; zsebembe, "in meine Tasche". Das Verb kann nicht nur Person, Numerus, Tempus und Modus anzeigen, sondern auch die Aktionsart und die An- oder Abwesenheit eines Objekts (olvasok, "ich lese"; olvasom, "ich lese es"; olvasnál, "du würdest lesen"; olvasnád, "du würdest es lesen"). Das Ungarische kennt kein grammatisches Geschlecht.

 

III. Entwicklung

Dem Ungarischen am nächsten stehen die am Fluss Ob in Nordwestsibirien gesprochenen uralischen Sprachen Vogulisch und Ostjakisch. Das Proto-Ungarische spaltete sich vor über 2 000 Jahren von den anderen Sprachen derselben Familie ab und gelangte um 900 n. Chr. ins heutige Verbreitungsgebiet des Ungarischen. Im Lauf der Zeit nahm die Sprache zahlreiche Lehnwörter auf, zunächst vor allem aus den Turksprachen und den iranischen Sprachen sowie den kaukasischen Sprachen. Nach 900 wurden auch Wörter aus slawischen Sprachen, dem Türkischen, Deutschen und einigen romanischen Sprachen übernommen. Der Einfluss des Türkischen war stark, als Ungarn von den Türken besetzt war (1526-1699). Aus der Zeit der Habsburger Herrschaft (1699-1918) stammt der Einfluss der deutschen Sprache. Die Mehrzahl der gebräuchlichsten Wörter ist jedoch finnougrischen Ursprungs (wie ház, "Haus"; kéz, "Hand"; szem, "Auge"; hat, "sechs"). Im 19. Jahrhundert wurden von Spracherneuerern zahlreiche Fachbegriffe geschaffen, um den Anschluss an westeuropäische Technik, Naturwissenschaften und Philosophie zu sichern. Lateinisch wurde seit dem 10. Jahrhundert als Kirchensprache und als Urkundensprache verwendet, auch in der schönen Literatur (z. B. von Janus Pannonius im 15. Jahrhundert). Der früheste erhaltene Text in ungarischer Sprache ist die so genannte "Leichenrede" (Halotti Beszéd) aus dem 13. Jahrhundert. Zeugnisse aus späterer Zeit sind religiöse Schriften wie der Ehrenfeld-Codex (1440), der Wiener Codex (um 1450) und der Münchner Codex (1466). Das früheste Buch in ungarischer Sprache ist Komjátis Übersetzung von Paulus-Briefen (1533).

"Ungarische Sprache," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2002 http://encarta.msn.de © 1997-2001 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

 

nach oben nach oben

 

 

Fordern Sie bitte hier kostenlos ein Angebot an
Hier finden Sie allgemeine Informationen zur Sprache Ungarisch
Start ] [ Leistungen ] [ Preise ] [ Anfrage / Auftrag ] [ Eilübersetzung ] [ Satz ] [ Über uns ] [ Zusammenarbeit ] [ Impressum ] [ Suche ] [ AGB ] [ English version ] © 1996 - 2016 Sprachendienst Bangard Marburg
Albanisch
Arabisch
Bulgarisch
Chinesisch
Dänisch
Englisch
Estnisch
Finnisch
Französisch
Griechisch
Hebräisch
Italienisch
Japanisch
Koreanisch
Kroatisch
Lettisch
Litauisch
Maltesisch
Niederländisch
Norwegisch
Persisch
Polnisch
Portugiesisch
Rumänisch
Russisch
Schwedisch
Serbisch
Slowakisch
Slowenisch
Spanisch
Thai
Tschechisch
Türkisch
Ukrainisch
Ungarisch
Vietnamesisch